Projekte

Im sozialen Brennpunkt Katutura und dem Dorf Ovitoti wird den Kindern in Not durch Brian & Pam unsere Organisation geholfen. Bildung steht dabei im Mittelpunkt! Die Lebensbedingungen sind in diesen Gebieten rundum schockierend. Drei von vier Familien leiden an mangelhafter Ernährung. Besonders Kinder sind sehr verletzlich und fallen diesen Umständen zum Opfer.

2003 wurde die Kindertagesstätte in Katutura von Brian und Pamela Kinghorn ins Leben gerufen. Anfangs wurden besonders die Ärmsten von Katutura mit Essenspaketen ausgestattet und ihnen so geholfen. Allerdings blieben sie dadurch in einer Abhängigkeitsposition und dies stellte keine nachhaltige Lösung dar. Daher steht in diesem Zentrum besonders die Versorgung der Kinder und der Familien zentral. Um den Kindern effektiv helfen zu können, sehen wir es auch als unsere Verantwortung an, zu versuchen, die Situation im Zuhause der Familien zu verbessern.

Zentrum in Ovitoto

Anfang 2014 wurde das Tagesbetreuungszentrum des Otjiruze Children Fund in Ovitoto übernommen. Dieses Zentrum wurde 2007 durch Sanne-Minke Tjitsma aus Workum errichtet. Sarah Fortuin Die tägliche Leitung des Zentrums übernimmt Sarah Fortuin.

Das Tagesbetreuungszentrum bietet täglich mehr als 70 Kindern im Alter von 3 bis 18 Jahren Zuflucht. Diese Kinder wohnen in Ovitoto und erhalten in dem Zentrum die benötigte Liebe, Aufmerksamkeit und Struktur für ihr tägliches Leben. Das Zentrum wird von einem Topteam, bestehend aus namibischen Frauen, geleitet. So erhalten die Kinder unter anderem (Englisch-)Unterricht, Hausaufgabenbetreuung und lernen das Lesen.

Ausserdem erhalten die Kinder eine Mahlzeit, sowie einen besonderen Blick auf das Thema Hygiene, beispielsweise das Händewaschen vor dem Essen und das tägliche Zähneputzen. Natürlich gibt es daneben auch viel Zeit um miteinander zu spielen!

Nähprojekt Anusa (schön und wertvoll)

2009 kam die Idee auf, ein Handwerkprojekt zu beginnen. Der Anfang war etwas bescheiden, es gab nur zwei elektische Nähmaschinen. Im Sortiment waren in erster Linie Küchenschürzen, Topflappen, Platzdeckchen. Die Stickarbeiten wurden zuhause erledigt. Für diese Frauen bedeutete es, ein eigenes Einkommen zu erwerben. Ihr Selbstvertrauen wurde gestärkt und sie fingen an, sich selber als wertvoller zu erachten, da sie nicht mehr so abhängig von anderen waren und sie ihre Fähigkeiten für diese Arbeit einsetzen konnten. Auch in ihrer eigenen Umgebung hatte das Projekt eine positive Ausstrahlung.

Das Projekt breitete sich aus, aber eigentlich wurde deutlich, dass es sich auf längere Sicht nicht lohnt, um ausreichend Einkommen zu realisieren. Nach einer Marktforschung wurde beschlossen, zur Produktion von Schuluniformen überzugehen. Es besteht eine grosse Nachfrage nach diesem Produkt.

Etwa 10 Frauen aus dem Viertel Katutura wird durch diese Produktion eine volle Arbeitsstelle ermöglicht, neben diesen gibt es 10 Frauen, die auf Abruf und bei Bedarf eingesetzt werden können. Inzwischen steht dieses Projekt auf eigenen Beinen: der Ertrag reicht aus, um die Produktion instand zu halten. Zudem ist dieses Projekt nicht mehr von Umsätzen im oder von Beiträgen aus dem Ausland abhängig.

Auf unserer Fotoseite können Sie Fotos von den verschiedenen Projekten und Aktivitäten anschauen. Wilde ganzen